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	<title>FGK &#8211; Fachverband Gebäude-Klima e. V.</title>
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		<title>Betrieb von Lüftungs- und Klimaanlagen während der Covid-19-Pandemie</title>
		<link>https://www.fgk.de/betrieb-von-lueftungs-und-klimaanlagen-waehrend-der-covid-19-pandemie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dTpTeaM20]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2020 07:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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			<p><strong>03.08.2020 &ndash; Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) sind f&uuml;r das Betreiben vieler Geb&auml;ude aus energetischer und hygienischer Sicht eine unabdingbare Voraussetzung. Dabei kommt der regelm&auml;&szlig;igen Wartung und Instandhaltung eine entscheidende Bedeutung f&uuml;r den sicheren Anlagenbetrieb zu.</strong></p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Betreiber von RLT-Anlagen werden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie mit Fragen zum Umgang mit den Anlagen konfrontiert, die in dieser Stellungnahme behandelt werden. Die Verb&auml;nde BTGA, FGK und RLT-Herstellerverband haben die derzeitigen Empfehlungen zusammengefasst und geben sie auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes weiter.</p>
<p>RLT-Anlagen sorgen bereits durch Filtration der Au&szlig;enluft, der Umluft und der Zuluft f&uuml;r ein hohes Ma&szlig; an Sicherheit, da kleine Partikel und Tropfen gem&auml;&szlig; der eingesetzten Filterklas-se in der Anlage abgeschieden werden k&ouml;nnen. Durch die gesicherte Zuf&uuml;hrung gereinigter Zuluft f&uuml;hrt der Betrieb einer RLT-Anlage immer zu einer Verd&uuml;nnung m&ouml;glicher Stofflasten, aber auch der Virenlast, in den zu versorgenden R&auml;umen im Geb&auml;ude. Zus&auml;tzlich kann durch eine gezielte Befeuchtung der Raumluft ein Infektionsrisiko vermindert werden. Durch professionelle Planung, Betrieb, Zonierung und Druckhaltung ist au&szlig;erdem sichergestellt, dass sich Schadstoffe aus der Abluft eines Raumes nicht im gesamten Geb&auml;ude verteilen k&ouml;nnen. Ein ungefilterter Umluftbetrieb soll nach M&ouml;glichkeit vermieden werden.</p>
<h2>Grunds&auml;tzliche Fragen zur &Uuml;bertragung der Corona-Viren</h2>
<p>Nach aktuellem Kenntnisstand werden Corona-Viren durch Tr&ouml;pfcheninfektion und &uuml;ber Aerosole &uuml;bertragen. Daher wird grunds&auml;tzlich eine gute L&uuml;ftung der R&auml;ume mit m&ouml;glichst hohem Au&szlig;enluftanteil empfohlen. Damit wird die Virenlast im Raum durch die Zufuhr von gefilterter und aufbereiteter Au&szlig;enluft und durch den Abtransport belasteter Raumluft verringert. Daher ergeben sich folgende Empfehlungen f&uuml;r die Planung und den Betrieb der Anlagen:</p>
<ul>
<li>RLT-Anlagen sollen nicht abgeschaltet werden, die Au&szlig;enluftvolumenstr&ouml;me nicht reduziert, sondern gegebenenfalls sogar erh&ouml;ht werden. Auch bei der Planung der Anlagen soll nicht nur der Mindestau&szlig;enluftvolumenstrom beachtet, sondern Leistungsreserven ber&uuml;cksichtigt werden, die bei einer eventuellen Keimbelastung eine Luftmengenerh&ouml;hung erm&ouml;glichen.</li>
<li>Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, sollen zugunsten der Au&szlig;enluftanteile reduziert oder vermieden werden. Falls Umluft genutzt wird, soll diese angemessen gefiltert werden, um eine Keimbelastung deutlich zu reduzieren.</li>
<li>&nbsp;Die Betriebszeiten der Anlagen ggf. vor und nach der regul&auml;ren Nutzungszeit verl&auml;ngern.</li>
<li>Systeme, die mit Sekund&auml;rluftger&auml;ten arbeiten (Ventilatorkonvektoren, Induktionsger&auml;te), f&uuml;hren nicht zur &Uuml;bertragung von Belastungen, wenn sie nur f&uuml;r den Betrieb innerhalb einer Zone vorgesehen sind. Auch hier tr&auml;gt die Prim&auml;rluft zur Verd&uuml;nnung einer m&ouml;glichen Virenbelastung in den R&auml;umen bei. Bei Systemen ohne direkte Prim&auml;rluftanbindung ist eine ausreichende L&uuml;ftung durch mechanische L&uuml;ftungsanlagen oder durch Fensterl&uuml;ftung sicherzustellen.</li>
</ul>
</div>
<div>
<ul>
<li>L&uuml;ftungssysteme erzielen durch den Luftaustausch im jeweiligen Raum einen Verd&uuml;nnungseffekt, die spezifische Belastung an m&ouml;glicherweise vorhandenen&nbsp;Viren im Raum pro m&sup3; sinkt. Damit reduziert sich prinzipiell das Risiko einer Infektion. Durch die gezielte Zuf&uuml;hrung von behandelter Au&szlig;enluft und durch Abfuhr belasteter Raumluft wird die Verd&uuml;nnung wesentlich verbessert und die Virenlast weiter gesenkt.</li>
<li>Eine &Uuml;berstr&ouml;mung von verschiedenen Nutzungseinheiten soll minimiert oder vermieden werden (m&ouml;glichst balancierte Luftvolumenstr&ouml;me in den Nutzungseinheiten). Dabei ist anzumerken, dass eine &Uuml;berstr&ouml;mung in normalen Geb&auml;uden &uuml;ber T&uuml;ren, Fenster und Leckagen praktisch niemals ausgeschlossen werden kann, eine Abschaltung der RLT-Anlage w&uuml;rde aber immer zu einer Erh&ouml;hung der mittleren Virenkonzentration f&uuml;hren.</li>
<li>Anlagen mit Befeuchtung sollen so eingestellt werden, dass eine zutr&auml;gliche Feuchte (40 bis 60 %) genutzt wird, da:</li>
<li>die Infektanf&auml;lligkeit des Menschen durch eine geeignete Luftfeuchte relativ verringert wird,</li>
<li>die Tr&ouml;pfchen bei zu trockener Luft st&auml;rker durch Verdunstung schrumpfen und l&auml;nger schwebf&auml;hig bleiben (aerogene &Uuml;bertragung),</li>
<li>Partikel bei h&ouml;herer relativer Luftfeuchtigkeit besser an Oberfl&auml;chen haften und weniger aufgewirbelt werden und</li>
<li>die meisten saisonalen respiratorischen Viren im mittleren Feuchtebereich von 40 &ndash; 60 % inaktiviert werden.</li>
<li>Wenn Umluft im Winter &ndash; beispielsweise aus energetischen Gr&uuml;nden &ndash; nicht vermieden werden kann, muss die Filterung angepasst und der Einsatz geeigneter Desinfektionsma&szlig;nahmen (UVC-Entkeimung) in Erw&auml;gung gezogen werden.</li>
</ul>
<h2>&Uuml;bertragung der Corona-Viren durch RLT-Anlagen</h2>
<p>Eine &Uuml;bertragung von Corona-Viren &uuml;ber Klima- und L&uuml;ftungsanlagen kann nach aktuellem Kenntnisstand ausgeschlossen werden, wenn die dem Raum zugef&uuml;hrte Luft normgerecht gefiltert wird. &Uuml;ber die Au&szlig;en- und Zuluftleitungen k&ouml;nnen auch aufgrund der Filtrierung keine Tr&ouml;pfchen, die das Corona-Virus enthalten k&ouml;nnten, in die R&auml;ume eingetragen werden. Abluftleitungen, die m&ouml;glicherweise mit Tr&ouml;pfchen belastete Abluft aus den R&auml;umen aufnehmen, transportieren diese nicht in andere Bereiche, da die Systeme im Unterdruck betrieben werden und dadurch auch bei Leckagen der Leitungen keine Abluft entweichen kann.</p>
<p>Leckagen im RLT-Ger&auml;t und in der W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung (WRG) k&ouml;nnen je nach Ausf&uuml;hrung dazu f&uuml;hren, dass ein geringer Anteil der Abluft auf die Zuluft &uuml;bertragen werden kann. Die korrekte Anlagenplanung mit modernen Konzepten verhindert das durch:</p>
<ul>
<li>&Uuml;berdruck im Zuluftteil gegen&uuml;ber dem Abluftteil: Durch die Anordnung von &Uuml;ber- und Unterdruckbereichen kann auch durch W&auml;rmer&uuml;ckgewinnungssysteme wie Rotoren keine Abluft auf die Zuluft &uuml;bertragen werden.</li>
<li>Bei getrennter Ausf&uuml;hrung der Zu- und Abluftger&auml;te, z. B. mit Kreislaufverbund-Systemen zur WRG, kann die &Uuml;bertragung von Abluftanteilen in die Zuluft ausgeschlossen werden.</li>
</ul>
<h2>Filtrierung</h2>
<p>Luftfilter sorgen f&uuml;r eine deutliche Minderung der Staub- und Aerosolkonzentration in RLT- Anlagen und in der Zuluft von R&auml;umen. Bereits mit der Verwendung der Filterklasse ePM1<br>
&ge; 60 % (fr&uuml;her F7) wird eine deutliche Reduzierung erreicht. Mit dieser Filterqualit&auml;t werden Viren und Bakterien um eine Zehnerpotenz reduziert. Mit einer doppelten Filterung (zwei Mal ePM1 &ge; 60 % / fr&uuml;her F7) werden demnach 99 % der luftgetragenen Bakterien und Viren aus einem Luftstrom entfernt.</p>
</div>
<div>
<h2>Filterwartung</h2>
<p>Viren sind immer an Tr&ouml;pfchen oder Staubpartikel gebunden und schweben daher in der Regel nicht frei im Raum. Sie werden wie alle anderen Partikel im Filtermaterial eingelagert. F&uuml;r die Wartung und den Austausch beladener Filter ist pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung (PSA) zu tragen. Dazu geh&ouml;ren Schutzkittel, Handschuhe, Mund-/Nasenschutz FFP3 &ndash; ggf. abweichend entsprechend Gef&auml;hrdungsbeurteilung &ndash; und Schutzbrille.</p>
<h2>UVC-Bestrahlung der Zuluft</h2>
<p>Ultraviolettbestrahlung in RLT-Anlagen wurde bisher sehr erfolgreich zur Wasserentkeimung in Luftw&auml;schern eingesetzt. Die direkte Bestrahlung des Zuluftvolumenstroms kam bisher allerdings nur selten zur Anwendung, obwohl diese L&ouml;sung bereits seit dem Jahr 2000 zur Verf&uuml;gung steht und eingesetzt wird. UVC-Entkeimung in Kombination mit passender Filtertechnik kann die Keimbelastung im Raum signifikant senken. Die Mikroorganismen werden praktisch augenblicklich inaktiviert. Das Ausma&szlig; h&auml;ngt von der UVC-Dosis ab. Eine Resistenz gegen UVC-Strahlung kann nicht aufgebaut werden. Zur Abt&ouml;tung von Mikroorganismen wird im Allgemeinen eine Strahlungsdosis von 10 bis 100 Ws/m&sup2; ben&ouml;tigt, wobei einzelne Organismen sehr unterschiedliche Strahlungsempfindlichkeiten aufweisen, die von 7 Ws/m&sup2; (Escherichia coli in Luft) bis zu 1.000 Ws/m&sup2; (Pilze) reichen k&ouml;nnen. Die Wirkung der UVC-Strahlung auf Corona-Viren ist bekannt. Die D10-Dosis liegt bei etwa 40 Ws/m&sup2;.</p>
<p>Ausf&uuml;hrliche Informationen siehe Beiblatt &bdquo;UVC-Bestrahlung der Zuluft&ldquo;.</p>
<h2>Raumluftfeuchte</h2>
<p>Die Raumluftfeuchte spielt eine Rolle bei der &Uuml;bertragung von Viren. F&uuml;r die &Uuml;bertragung von Grippeviren und anderen respiratorischen Viren ist aus Untersuchungen bekannt, dass diese bei einer relativen Raumluftfeuchte von 40 &ndash; 60 % sinkt. Neueste Erkenntnisse legen nahe, dass dieser Umstand auch bei Corona-Viren eine Rolle spielt. Falls eine Feuchteregelung mit der L&uuml;ftungs-/Klimaanlage nicht m&ouml;glich ist, sollte diese wie folgt vorgenommen werden:</p>
<ul>
<li>Bei Anlagen ohne Befeuchtung ist abzuw&auml;gen, welche L&uuml;ftungsraten unter den</li>
<li>aktuellen Personenbelegungen zielf&uuml;hrend sind.</li>
<li>Bei Anlagen ohne Befeuchtung ist zudem f&uuml;r den Winterbetrieb zu pr&uuml;fen, welche Au&szlig;enluftraten sinnvoll sind, da eine h&ouml;here Au&szlig;enluftmenge zu einer Reduzierung der relativen Luftfeuchte der Raumluft f&uuml;hrt. Bei geringen Au&szlig;enluftraten wird empfohlen, den h&ouml;heren Umluftanteil hochwertig zu filtern, um die Keimbelastung der zugef&uuml;hrten Zuluft zu reduzieren.</li>
<li>&nbsp;Bei Anlagen mit Entfeuchtungsfunktion soll eine zu hohe Raumluftfeuchte vermieden werden, da zu hohe Feuchten ein Keimwachstum beg&uuml;nstigen.</li>
<li>Bei Anlagen ohne Entfeuchtung ist zudem f&uuml;r den Sommerbetrieb zu pr&uuml;fen, welche Au&szlig;enluftraten sinnvoll sind, da auch hier die Au&szlig;enluftmenge die relative Luftfeuchte der Raumluft direkt beeinflusst.</li>
</ul>
<p>Raum- und Split-Klimager&auml;te weiter betreiben</p>
<p>Zum Betrieb von Raumklimager&auml;ten in Monoblock-, Split- und Multisplit-Ausf&uuml;hrung stellt das Umweltbundesamt (UBA) fest: Dezentrale Klimager&auml;te, die nur einzelne R&auml;ume in einer Wohnung oder einem Gewerbegeb&auml;ude k&uuml;hlen und entfeuchten, &uuml;bertragen keine Viren von einem Raum in andere Bereiche des Geb&auml;udes. Auch eine Vermehrung von Corona-Viren im Klimager&auml;t schlie&szlig;t das UBA aus, da Viren zu ihrer Vermehrung Wirtszellen brauchen, beispielsweise menschliche Zellen. Die Ger&auml;te k&ouml;nnen also unbesorgt weiter betrieben werden. Wichtig ist jedoch, gleichzeitig eine effektive L&uuml;ftung sicherzustellen, um die Virenlast im Raum m&ouml;glichst gering zu halten. Ist keine mechanische L&uuml;ftung vorhanden, sollte ausgiebig &uuml;ber die Fenster gel&uuml;ftet werden.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p>Quellen:</p>
<p>[1]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Robert-Koch-Institut (RKI) / CCI: Sollen L&uuml;ftungsanlagen als Vorsorge gegen die &Uuml;ber- tragung von COVID-19 (&bdquo;Coronaviren&ldquo;) abgeschaltet werden?</p>
<p>Das RKI antwortete: Da es sich bei COVID-19 um eine prim&auml;r &uuml;ber Tr&ouml;pfchen verbreitete Infektion handelt (und nicht prim&auml;r &uuml;ber die Luft &uuml;bertragene Infektion), ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht davon auszugehen, dass eine Weiterverbreitung von SARS- CoV-2 &uuml;ber betriebene L&uuml;ftungsanlagen (zum Beispiel in &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden, Hotels) erfolgt.</p>
<p>[2]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;COVID-19</p>
<p><span lang="EN-US">Guidance for infection prevention and control in healthcare settings</span></p>
<p><span lang="EN-US">Department of Health and Social Care (DHSC), Public Health Wales (PHW), Public Health Agency (PHA) Northern Ireland, Health Protection Scotland (HPS) and Public Health England as official guidance:</span></p>
<p>[3]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span lang="EN-US">WHO, INTERIM GUIDANCE DOCUMENT Clinical management of severe acute respire- tory infections when novel coronavirus is suspected: What to do and what not to do: Airborne precautions ensure that healthcare workers performing aerosol-generating pro- cedures use PPE, including gloves, long-sleeved gowns, eye protection and particulate respirators (N95 or equivalent). Whenever possible, use adequately ventilated single rooms when performing aerosol-generating procedures.</span></p>
<p>[4]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kommentar Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Hans-Martin Seipp, Technische Hochschule Mittelhessen, 17.03.2020 Auszug:</p>
<p>Als Quelle f&uuml;r Dritte k&ouml;nnen RLT-Anlagen nur dann wirken, wenn man:</p>
<p>A)&nbsp;&nbsp;Umluft f&auml;hrt OHNE HEPA-Filter (HEPAs sind ab H-13 v&ouml;llig sicher!)</p>
<p>Ab F-9 &ndash; je nach Beladungszustand &ndash; beginnt eine Minderung des Risikos.</p>
<p>B)&nbsp;&nbsp;zu wenig Luftwechsel in den Raum bringt.</p>
<p>[5]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span lang="EN-US">Air, Surface Environmental, and Personal Protective Equipment Contamination by Se- vere Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) From a symptomatic Patient, JAMA, published online March 4, 2020</span></p>
<p>[6]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span lang="EN-US">Dr. med. Walter Hugentobler, Comment on COVID-19 guidance, 23.03.2020</span></p>
<p>[7]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span lang="EN-US">Annual Review of Virology, Seasonality of Respiratory Viral Infections Miyu Moriyama,</span></p>
<p><span lang="EN-US">Walter J. Hugentobler and Akiko Iwasaki, 2020</span></p>
<p>[8]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span lang="EN-US">POSIZIONE DI AiCARR, SUL FUNZIONAMENTO DEGLI IMPIANTI DI CLIMATIZZAZIONE DURANTE L&rsquo;EMERGENZA SARS-COV2-19, AiCARR 2020</span></p>
<p>[9]&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Schmidt-Burbach, Gerhardt M.; Die Ultraviolettstrahlung und ihre Anwendung zur Desinfektion und Sterilisation, Biotechnische Umschau 1 Heft 11, 1977</p>
<p>[10]&nbsp;&nbsp;Wallh&auml;u&szlig;er, Karl-Heinz; Praxis der Sterilisation &ndash; Desinfektion &ndash; Konservierung, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1995</p>
<p>[11]&nbsp;&nbsp;C. Kaup, Ultraviolettstrahlung zur Luftdesinfektion in RLT-Ger&auml;ten, HLH, 7/2000</p>
<p>[12]&nbsp;&nbsp;J. Dreier, P. Bermpohl, P. Becker, K. Kleeseik; Transmission von Viren durch Raumlufttechnische Anlagen und Inaktivierung durch UVC-Strahlung, Gefahrstoffe &ndash; Reinhaltung der Luft 68 Nr. 9 &ndash; September 2008</p>
<p>[13]&nbsp;&nbsp;Gutachten &uuml;ber die Wirksamkeit der UVC-Luftentkeimungseinheit HOWATHERM UV-UNIT in Klimazentralger&auml;ten in Kombination mit einer vorgeschalteten Filterstufe, ILH Berlin, 08/2000</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h2>UVC-Bestrahlung der Zuluft</h2>
<p>Ultraviolettbestrahlung in RLT-Anlagen wurde bisher sehr erfolgreich zur Wasserentkeimung in Luftw&auml;schern eingesetzt. Die direkte Bestrahlung des Zuluftvolumenstromes kam bisher allerdings nur selten zur Anwendung, obwohl diese L&ouml;sung bereits seit dem Jahr 2000 zur Verf&uuml;gung steht und eingesetzt wird. Als Ultraviolettstrahlung (UV) bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung, die zwischen der sichtbaren Grenze des kurzwelligen Lichts der Sonnenstrahlung und dem Bereich der R&ouml;ntgenstrahlung angesiedelt ist und zwischen 400 nm und 100 nm liegt.</p>
<p>F&uuml;r die Fragestellung der biologischen UV-Einwirkung steht vor allem der Wellenl&auml;ngenbereich von UVC im Vordergrund. Zur Wirkung der UV-Strahlung auf biologische Materie muss eine Absorptionsf&auml;higkeit in den wichtigsten biologischen Bausteinen, n&auml;mlich den Proteinen und Nukleins&auml;uren, vorhanden sein. Das Maximum des Absorptionsspektrums der charakteristischen Aminos&auml;uren liegt bei 280 nm, das damit auch in den Proteinen und Nukleins&auml;uren additiv anzutreffen ist und bei ca. 260 nm liegt. Damit wirkt die UV-Strahlung auf den Zellkern ein und ist in der Lage, Mikroorganismen durch Sch&auml;digung der DNA abzut&ouml;ten.</p>
<p>Speziell f&uuml;r die Desinfektion eignen sich k&uuml;nstliche Strahlungsquellen (Hg-Niederdruckstrah-ler), die als Gasentladungslampen im Wesentlichen die Spektrallinien bei 185 nm und 254 nm Wellenl&auml;nge zur Emission anregen. Da die Photonen der Spektrallinie bei 185 nm gen&uuml;gend energiereich sind, um Sauerstoff-Molek&uuml;le zu spalten, wird Ozon gebildet. Dieses Gas wirkt zwar als starkes Oxidationsmittel selbst entkeimend, gleichzeitig wirkt Ozon aber auch als Reizgas auf die Schleimh&auml;ute des Menschen, sodass die Bildung von Ozon nur in bestimmten Ausnahmef&auml;llen zugelassen werden darf und generell vermieden werden sollte. Um die Ozonbildung zu vermeiden, werden die Strahlungsquellen mit einem Glasmaterial hergestellt, das die Spektrallinie bei 185 nm absorbiert. Damit werden Strahlungsquellen eingesetzt, deren Wirkung praktisch ausschlie&szlig;lich auf der Emission der Spektrallinie bei 254 nm beruht.</p>
<p>Die Mikroorganismen werden praktisch augenblicklich inaktiviert. Das Ausma&szlig; h&auml;ngt von der UVC-Dosis ab. Eine Resistenz gegen UVC-Strahlung kann nicht aufgebaut werden. Zur Abt&ouml;tung von Mikroorganismen wird im Allgemeinen eine Strahlungsdosis von 10 bis 100 Ws/m&sup2; ben&ouml;tigt, wobei einzelne Organismen sehr unterschiedliche Strahlungsempfindlichkeiten aufweisen, die von 7 Ws/m&sup2; (Escherichia coli in Luft) bis zu 1.000 Ws/m&sup2; (Pilze) reichen k&ouml;nnen. Diese Werte sind das Produkt aus Bestrahlungsst&auml;rke und der Bestrahlungszeit. Als D10-Werte bezeichnet man die UV-Dosis, die eine bestimmte Ausgangskeimanzahl um eine Zehnerpotenz vermindert (um 90 %). Der Entkeimungseffekt ist auch vom Grad der Luftverschmutzung (Schatteneffekt) und der Luftfeuchtigkeit abh&auml;ngig. Bereits bei 80 % rel. Feuchte sind die Luftkeime mit einer Wasserhaut umgeben, die eine bis Faktor 5 geringere Empfindlichkeit der Keime gegen&uuml;ber UV-Strahlung im Vergleich zur trockenen Luft zur Folge hat.</p>
<p>Eine Luftfilterung ist damit zur Reduzierung der Staubbelastung und somit zur Reduzierung der Schattenbildung zwingend erforderlich. Somit verbleibt zur Desinfektion in RLT-Ger&auml;ten neben der mechanischen Filterung die UV-Entkeimung mittels UVC-Strahlung und zwar speziell f&uuml;r die R&auml;ume, in denen eine aerogene Infektion prinzipiell m&ouml;glich ist.</p>
<p>Gerade im Zusammenwirken mit der mechanischen Filterung ergibt sich eine hohe Zuverl&auml;ssigkeit der Entkeimungsma&szlig;nahme. Denn je kleiner die Keime in ihrem Durchmesser sind, desto schlechter ist die Abscheidungswirkung der mechanischen Filterung. Umgekehrt proportional zum Durchmesser ist die Entkeimungswirkung der UV-Bestrahlung zu bewerten, die tendenziell mit geringem Durchmesser der Keime steigt.</p>
<p>Die Bestrahlungskammer sollte deshalb am Ende des RLT-Ger&auml;tes angeordnet werden. Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind, neben der Desinfektion, auch die vorhandenen Umgebungsparameter, die hier bei etwa 22 &deg;C und 30 bis 60 % rel. Feuchte liegen.</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Manifest zur Innenraumluftqualität</title>
		<link>https://www.fgk.de/neues-manifest-zur-innenraumluftqualitaet/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 10:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element">
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>GCP Europa hat jetzt ein neues Manifest zur Innenraumluftqualit&auml;t herausgegeben. Das Dokument in englischer Sprache kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden:</p>

		</div>
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		<title>Gemeinsam für die ISH: Trägerschaft und Beirat stehen hinter der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima</title>
		<link>https://www.fgk.de/gemeinsam-fuer-die-ish-traegerschaft-und-beirat-stehen-hinter-der-weltleitmesse-fuer-wasser-waerme-und-klima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dTpTeaM20]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2020 09:05:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mpc-row"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 mpc-column" data-column-id="mpc_column-386aa3ccbdee81d"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Am 16. Juni 2020 tagten die Tr&auml;gerschaft und der Messebeirat zur ISH 2021. Dabei wurde eins deutlich: Beide stehen &ndash; stellvertretend f&uuml;r die gesamte SHK-Branche &ndash; hinter der ISH. </strong></p>
<p>Mit angemessenem Abstand und unter den gegeben Hygienerichtlinien kam am Dienstag, den 16. Juni 2020, sowohl die Tr&auml;gerschaft als auch der ISH-Messebeirat im Kap Europa der Messe Frankfurt zusammen, um unter anderem die Markt- und Branchensituation, aber auch den aktuellen Status der ISH im kommenden M&auml;rz zu diskutieren.</p>
<p>Der Messebeirat setzt sich aus der ISH-Tr&auml;gerschaft &ndash; bestehend aus BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), FGK (Fachverband Geb&auml;ude-Klima), VDS (Vereinigung Deutsche Sanit&auml;rwirtschaft), VdZ &ndash; Forum f&uuml;r Energieeffizienz in der Geb&auml;udetechnik und ZVSHK (Zentralverband Sanit&auml;r, Heizung, Klima) &ndash; sowie weiteren Aussteller- und Besuchervertretern und der Messe Frankfurt als Veranstalterin zusammen. Gemeinschaftlich blicken alle Akteure zuversichtlich in die Zukunft und setzen sich mit geeinten Kr&auml;ften f&uuml;r eine erfolgreiche ISH 2021 ein. Auch wenn sicherlich gerade &ndash; aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um Covid-19 und die damit zusammenh&auml;ngende Unvorhersehbarkeit der Situation im n&auml;chsten Jahr &ndash; auch Ungewissheit beziehungsweise Verunsicherung in der Branche herrscht, stehen dennoch alle hinter dem Veranstaltungstermin im M&auml;rz 2021. Und die Aussichten sind &uuml;beraus erfreulich: Die Nachfrage ist nach wie vor hoch, alle Key Player sind an Bord und freuen sich auf die Veranstaltung.</p>
<p><em><img decoding="async" class="alignnone wp-image-651" src="https://fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-300x148.jpg" alt="" width="501" height="246" srcset="https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-300x148.jpg 300w, https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-768x378.jpg 768w, https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-260x128.jpg 260w, https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-50x25.jpg 50w, https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716-150x75.jpg 150w, https://www.fgk.de/wp-content/uploads/2020/06/Acr64073084016002635716.jpg 872w" sizes="(max-width:767px) 501px, 501px" /></em></p>
<p><em>Der ISH-Beirat: Im Schulterschluss f&uuml;r eine gelungene Veranstaltung 2021. Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jochen G&uuml;nther</em></p>
<p>Gerade auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie Covid-19 lag das besondere Augenmerk der Beteiligten in der Ber&uuml;cksichtigung hygienischer und organisatorischer Ma&szlig;nahmen zur Veranstaltung. Die Messe Frankfurt hat dazu ein Konzept in Abstimmung mit den Beh&ouml;rden entwickelt.</p>
<p>Der Wunsch nach &ndash; wenn auch durch Hygiene- und Abstandsma&szlig;nahmen regulierter &ndash; pers&ouml;nlicher Begegnung ist in der Branche hoch. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Messe Frankfurt: &bdquo;Messen sind insbesondere in diesen Zeiten entscheidende Business-Plattformen zur Wirtschaftsf&ouml;rderung. Wir freuen uns deswegen sehr &uuml;ber das gr&uuml;ne Licht aus der Politik. Der Bedarf der SHK-Branche ist hoch, nach monatelangen Messeausf&auml;llen zu ordern und insbesondere im pers&ouml;nlichen Gespr&auml;ch wieder neue Kontakte zu gewinnen. Mit diesem Konzept senden wir ein positives wirtschaftliches Signal: Die ISH gibt alles, um der SHK-Branche die Plattform zu geben, die sie braucht. Oberstes Gebot ist die Sicherheit und die Gesunderhaltung aller Aussteller, Besucher, Servicepartner und Mitarbeiter.&ldquo;</p>
<p>Die ISH bringt mit ihrer DNA &bdquo;Water. Energy. Life.&ldquo; die lebenswichtigen Dinge auf den Punkt. Sie ist die internationale Leitmesse f&uuml;r moderne, hocheffiziente Heizungstechnik, Energiemanagementsysteme sowie Energiespeicherung und zeigt die L&ouml;sungen zur Erreichung der Klimaschutzziele. Die Messe steht f&uuml;r die intelligente Geb&auml;udetechnik der Zukunft und stellt dabei Themen wie Digitalisierung, BIM (Building Information Modeling), Indoor Air Quality oder auch hygienische Aspekte der Raumlufttechnik in den Fokus. Zugleich ist die ISH der zentrale Marktplatz f&uuml;r den Wellness- und Gesundheitsstandort Bad und Trendbarometer f&uuml;r Baddesign und innovative Sanit&auml;rl&ouml;sungen im privaten wie auch &ouml;ffentlichen Bereich.</p>
<p>Zur ISH treffen sich Handwerk, Industrie, Handel sowie Planer und Architekten alle zwei Jahre in Frankfurt am Main. Die ISH ist der bedeutendste Ort f&uuml;r pers&ouml;nliche, gesch&auml;ftliche Beziehungen der SHKWelt und bedeutendster Schauplatz, an dem SHK-Produkte erlebbar gemacht werden. Die n&auml;chste Veranstaltung findet vom 22. bis 26. M&auml;rz 2021 (Montag bis Freitag) statt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen &uuml;ber die ISH sowie Anmeldung auf: </strong></p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com.</p>
<p><strong>Presseinformationen &amp; Bildmaterial: </strong></p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com/presse</p>
<p><strong> Ins Netz gegangen: </strong></p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com/facebook</p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com/twitter</p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com/youtube</p>
<p>www.ish.messefrankfurt.com/linkedin</p>
<p>www.instagram.com/building.technologies.messeffm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrundinformation Messe Frankfurt </strong></p>
<p>Messe Frankfurt ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gel&auml;nde. Mehr als 2.600* Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 733* Millionen Euro. Wir sind eng mit unseren Branchen vernetzt. Die Gesch&auml;ftsinteressen unserer Kunden unterst&uuml;tzen wir effizient im Rahmen unserer Gesch&auml;ftsfelder &bdquo;Fairs &amp; Events&ldquo;, &bdquo;Locations&ldquo; und &bdquo;Services&ldquo;. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Unternehmensgruppe ist das globale Vertriebsnetz, das engmaschig alle Weltregionen abdeckt. Unser umfassendes Dienstleistungsangebot &ndash; onsite und online &ndash; gew&auml;hrleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualit&auml;t und Flexibilit&auml;t bei der Planung, Organisation und Durchf&uuml;hrung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Gel&auml;ndevermietung &uuml;ber Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com * vorl&auml;ufige Kennzahlen 2019</p>

		</div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Mindestanforderungen an eine moderne Lüftungstechnik im Wohnhausbereich“</title>
		<link>https://www.fgk.de/mindestanforderungen-an-eine-moderne-lueftungstechnik-im-wohnhausbereich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[dTpTeaM20]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2020 10:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid mpc-row"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 mpc-column" data-column-id="mpc_column-396aa3ccbdf041f"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Zur Steigerung der Energieeffizienz in Wohngeb&auml;uden werden sinnvollerweise hohe Anforderungen an die Geb&auml;udeh&uuml;lle gestellt,</p>
<p>um den Transmissionsw&auml;rmeverlust m&ouml;glichst gering zu halten &ndash; sprich: die Geb&auml;ude dicht zu machen. Damit soll sicher-gestellt werden, dass gerade in der kalten Jahreszeit m&ouml;glichst wenig kostbare Heiz-energie unkontrolliert verloren geht. Durch die dichtere Bauweise findet jedoch &ndash; im Vergleich zu &auml;lteren Geb&auml;uden &ndash; so gut wie kein Luftaustausch durch Ritzen und Fu-gen statt. Folglich muss der erforderliche Frischluftbedarf &ndash; laut DIN 1946-6 sind als Planungsgr&ouml;&szlig;e im Wohnungsbau ca. 20-30 m3 pro Person und Stunde anzusetzen &ndash; auf eine andere Weise gew&auml;hrleistet werden.</p>
<p>Die klassische Fensterl&uuml;ftung ist hierf&uuml;r wenig geeignet, da sie weder komfortabel, durch mehrst&uuml;ndige Abwesenheit der Bewohner oft unpraktikabel, noch energetisch sinnvoll ist: Die teuer aufgew&auml;rmte Raumluft zum Fenster &bdquo;rausblasen&ldquo;, um dann kalte Au&szlig;enluft in die Innenr&auml;ume zu lassen, ist wenig behaglich und sicher nicht effizient. Eine L&uuml;ftungsanlage mit W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung hingegen erw&auml;rmt die Zuluft mit Ab-w&auml;rme und l&uuml;ftet zugfrei. Weiterhin eignet sich die kontrollierte Wohnungsl&uuml;ftung ideal zum Schutz gegen das Eindringen von L&auml;rm und Schadstoffen von au&szlig;en.</p>
<p>Bei Sanierungen von Bestandswohngeb&auml;uden auf Effizienzgeb&auml;ude-Niveau und dem Ersterwerb von auf Effizienzgeb&auml;ude-Niveau sanierten Bestandswohngeb&auml;uden gem&auml;&szlig; Ziffer 5.2 BEG werden die Kosten der energetischen Sanierungsma&szlig;nahmen sowie die Kosten der mitgef&ouml;rderten Begleit- und Nebenarbeiten gef&ouml;rdert. Dabei m&uuml;ssen auch Einbau und Erneuerung von Wohnungsl&uuml;ftungsanlagen gef&ouml;rdert wer-den.</p>
<p>Eine mechanische, ventilatorgest&uuml;tzte L&uuml;ftungstechnik gew&auml;hrleistet eine kontinuierliche, komfortable Frischluftversorgung &ndash; auf kleiner L&uuml;ftungsstufe auch dann, wenn das Haus oder die Wohnung tags&uuml;ber &bdquo;unbewohnt&ldquo; ist. Der Markt der Wohnungsl&uuml;ftungsger&auml;te bietet f&uuml;r jeden Bedarf und f&uuml;r jeden Anwendungsfall die richtige L&ouml;sung: dezentrale, raumweise arbeitende Ger&auml;te und Zentralanlagen f&uuml;r Wohnh&auml;user und einzelne Wohnungen. In Verbindung mit einer W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung und einer Bedarfsregelung stellt die mechanische L&uuml;ftung eine besonders energieeffiziente L&ouml;sung dar. Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der Filterung von Schadstoffen bzw. Allergenen wie zum Beispiel Pollen aus der zugef&uuml;hrten Frischluft. Nicht zuletzt gew&auml;hrleistet der ordnungsgem&auml;&szlig;e Betrieb einer mechanischen L&uuml;ftungsanlage die kontinuierliche und zuverl&auml;ssige Abfuhr von Luftschadstoffen, die in der Wohnung von&nbsp;Einrichtungsgegenst&auml;nden oder aus Baumaterialien freigesetzt werden, und eine maximale Raumlufthygiene sowie eine sichere Vermeidung von Schimmelbildung.</p>
<p>Aus diesen Gr&uuml;nden sehen der BDH Bundesverband der Deutschen Heizungsindust-rie e. V. und der FGK Fachverband Geb&auml;ude-Klima e. V. in der mechanischen, venti-latorgest&uuml;tzten L&uuml;ftungstechnik einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Ener-gieeffizienz von Geb&auml;uden und eine sinnvolle und zukunftstaugliche L&ouml;sung zur Frischluftversorgung von Wohngeb&auml;uden. Um dabei ein Mindestma&szlig; an Energieeffizi-enz und Komfort sicherzustellen, sollten die Wohnungsl&uuml;ftungsger&auml;te und -anlagen aus Sicht des BDH und FGK folgende Kriterien erf&uuml;llen:</p>
<ul>
<li><span style="color: #333333;">Leistungsf&auml;hige Luftfilterung zum Schutz vor dem Eintrag von Schadstoffen wie Feinstaub und Allergenen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Integrierte W&auml;rmer&uuml;ckgewinnung</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Sicherstellung einer angemessenen Innenraumluftqualit&auml;t durch eine kontinuierli-che Abfuhr von Feuchtigkeit und Schadstoffen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">M&ouml;glichkeit der Bedarfsregelung, beispielsweise nach Feuchte, CO2-Gehalt in der Raumluft, Anwesenheit</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Regelbarkeit durch den Nutzer nach individuellen Anforderungen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Wirksamer Schutz gegen Schallimmissionen sowie eine Limitierung der von den Ger&auml;ten bzw. Anlagen selbst erzeugten Schallemissionen</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Einhaltung der Ecodesign-Richtlinie</span></li>
<li><span style="color: #333333;">Wartungsfreundlichkeit und Hinweise auf Instandhaltungsintervalle f&uuml;r einen hygie-nisch einwandfreien Betrieb.</span></li>
</ul>

		</div>
	</div>
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